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Tutorengruppe Bauer (LK Französisch)![]() 5 Sätze des Lehrers BU zu seinem Kurs:Der LK- Französisch, der brav und alsbald auch unerschrocken bis zum Notenende aushielt, seinen Tutor (Obwohl nicht bei Metz beheimatet !) offenbar zunächst als vermeintlichen "Schlümpfe-Jäger" ziemlich unsicher im Schutz zu pflegender intensiver Stufen-Kontakte über "Prager Distanz" vorübergehend vom Romanisten zum Slawisten wandeln wollte, ließ sich in 12 I mit erheblichen Mühen dazu "bekehren", gelegentlich der Abschlußfahrt besser in Paris (u.a. "La Boheme) Französisch zu sprechen. Zusätzlich nahm der Kurs von Beginn an seinem Leiter jegliche Hoffnung, auch nur ein einziger Teilnehmer hätte nach dem Abitur etwas mit "Französisch" im Sinn. Erfreulich und zugleich erstaunlich, daß unter solchen Rahmenbedingungen durchaus erfolgreich gearbeitet werden konnte! Des Menschen Wille ist sein HimmelreichEin Rückblick auf zwei Jahre Französich-LK bei Ralf Bauer Im folgenden möchte ich kurz über die Erlebnisse jener berichten, die sich besonders berufen fühlten und ihre Erfüllung in der französischen Sprache suchten. Nach einigem Banken, ob überhaupt ein Franz-LK zustandekäme, fand sich dann zu Beginn der 12 ein Grüppchen von (noch) 15 unerschrockenen Frankophilen zusammen. Bis auf sein berühmtes Pünktlichkeitsbedürfnis war wenig über unseren künftigen Tutro bekannt, lediglich sein bisweilen etwas satter Teint gab Anlaß zu Spekulationen über Charakter oder Freizeitbeschäftigung, die sich zum Glück als falsch erwiesen. Das erste Treffen des Kurses in der einladenden Sterilität der neuen Räume (die übrigens so fantastisch gemacht sind, daß sie jetzt schon auseinanderfallen) blieb vor allem unserem Tutor BU unvergeßlich: Wie "Kaninchen vor der Schlange" hätten die Schüler dagesessen und abgewartet, was denn schlimmes auf sie zukäme. Bauers Bemühungen, den Kurs mit der Feststellung, im LK werde "auch nur mit Wasser gekocht", zu beruhigen, waren nur teilweise erfolgreich: zwei Schüler (obwohl man sie genauso gut als eins zählen kann) verließen die Tutorengruppe Richtung Deutsch-LK, der zumindest in Sachen Ausflüge unangefochtener Spitzenreiter des Jahrgangs bleiben sollte. In der folgenden Zeit erwies sich der LK bei einem gewissen Mindesteinsatz seitens der Schüler als durchaus zu bewältigen, wenn auch der eine oder andere wiederholt in Konflikt mit BU's Ordnungssinn geriet. Die konzentrierte Arbeitsatmosphäre im Kurs wurde nur durch gelegentliche Ausfälle der Lehrkraft gestört. Durch kurzfristig gestellte Arbeitsaufträge konnte der Kurs diese lästige Freizeit aber trotzdem noch sinnvoll nutzen. Ein solcher Umstand verschaffte uns auch die unverhoffte Freude eines Gastspiels des verkannten Französisch-Genies D. Diefenbach, der den Kurs mit profunden Kenntnissen verblüffte. Selbst ohne studiert zu haben (!) erwies er sich als fähig, sogar den philosophischen Höhenflügen eines Jean-Paul Sartre zu folgen (worauf er nach dem schriftlichen vorm Wick nochmal Wert legte). Auch wenn die gelegentliche Abwesenheit für viel Unterhaltung sorgte ("Ach, wir haben doch kein Französisch? Was mache ich denn hier?!") und zu Spekulationen über eine Dauervertretung führten, wurde sie durch verstärkten Einsatz wieder wettgemacht. Themenauswahl und Unterrichtsablauf folgten grob BU's Credo "Des Menschen Wille ist sein Himmelreich", ebenso wie der Bestimmung des Ziels der Tutorenfahrt ("Als Franz-LK sollte man wenigstens mal Paris gesehen haben"). Von sich aus bemühte sich unser Tutor, Geschmack und Fähigkeiten seines Publikums im Rahmen des Möglichen entgegenzukommen, wenn auch nur mit eingeschränktem Erfolg. Von Beziehungsproblemchen über die existenzialistischen Philosophien von Camus und Sartre bis hin zum Kursliebling "Le Sagouin" konnte kaum eines der behandelten Werke extreme Begeisterungsstürme entfachen. Auf das vollständige Verständnis der Grundthemen wurde jedoch Wert gelegt. Auch wenn der Unterricht bisweilen nur von einem Teil des Kurses getragen wurde ("...und..., Ihr lest vor!"), so können doch alle behaupten, ihre Kenntnisse französischer Sprache und Kultur erweitert zu haben, sowohl durch den Unterricht, als auch durch die zahlreichen Anekdoten zum Thema "Was-Euch-in-Frankreich-so-alles-passieren-kann", von denen einige zu gut waren, um sie nur einmal zu hören (Die Geschichten von Bombenterror, Diebstahl und Streiks in Paris gaben allen das Gefühl, das richtige Ziel gewählt zu haben). Ebenso aufschlußreich waren wertvolle Einkaufstips (wer hätte gedacht, daß der nächste hypermarche nicht mal lächerliche 300km von hier entfemt liegt?) oder die vollkommen objektive Darstellung der neuesten, zweifellos genialen Eingebungen unseres heißgeliebten Kultusministers. Davon abgesehen entwickelte sich der Kurs zu wahren Experten im Falschraten von Kursarbeitsthemen, eine Tradition, die bis zum Abitur beibehalten wurde (die Arbeiten sorgten immer für viel Freude bei Kurs und Tutor). Insgesamt herrschte aber eine angenehme Arbeitsatmosphäre, ohne störende Konflikte (Gruß an jeden, der sich angesprochen fühlt), wobei sich unser Tutor als Mensch mit Sachverstand, Verantwortungsgefühl, Humor und Taktgefühl (BU:"Weißt du, woraus die Mohrenköpfe da gemacht sind? - Schüler, gerade am Essen: "Ich will's gar nicht wissen." -BU:"Schweineblut!"). Abschließend bereut wohl niemand, Französich und noch weniger Herm Bauer gewählt zu haben. Chr. Knöppler Übersicht |
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